In den letzten Jahren ist in der Internetgemeinschaft eine starke Tendenz in Richtung Breitbandzugängen zu be-merken. Während die früher gängigen Zugangsarten, etwa ISDN, aufgrund ihrer relativ geringen Bandbreite zwar für die Darstellung einfacher Internetseiten ausreichend waren, so sind sie dem momentanen Trend zu mul-timedialastigen Webseiten und großen Downloads nicht mehr gewachsen. Zudem versuchen die großen Anbieter von Betriebssystemen und Programmen ihre Benutzer dazu zu bewegen, ihre Programme über das Internet auf dem neuesten Stand zu halten. Für all diese Anwendungen und Angebote braucht man breitbandige Internetzu-gänge, die durch DSL garantiert werden.
Herkömmliches DSL bietet Zugangsgeschwindigkeiten von 384 bis 6.016 kbit/s im Downstream. Für den Groß-teil der Anwender ist das für die bereits genannten Angebote durchaus ausreichend. Andere Angebote, etwa das Fernsehen oder das Ausborgen von Computerspielen und Filmen über das Internet, sind wesentlich datenintensi-ver und benötigen einen DSL 16000 Anschluss. Diese Geschwindigkeiten sind mit herkömmlichem DSL nicht erreichbar, weswegen mit ADSL2+ eine Modifikation und Erweiterung des DSL-Standards notwendig geworden ist. Für den intensiven Internetkonsumenten ist ob der Vorteile in Sachen Geschwindigkeit und der mittlerweile sehr attraktiven Gebühren, ein Umstieg durchaus empfehlenswert.